Co-Sleeping - oder wo schläft das Kind? - Da sind sich alle Babys einig

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Da sind sich alle Babys einig
Die Verknüpfung einer Ganztagstätigkeit mit ausschließlichem Stillen ist bisher wenig beschrieben worden, jedoch durchaus erfolgreich über viele Monate zu bewerkstelligen (27). Co-Sleeping spielt dabei eine zentrale und unabdingbare Rolle.
Der gemeinsame Mutter (bzw. Eltern)-Kind-Schlaf ist eine Jahrmillionen alte Selbstverständlichkeit des menschlichen Lebens gewesen. Ihn in die Schmuddelecke unzivilisierten Durcheinanders abgedrängt zu haben, erweist sich zunehmend als erhebliches Gesundheitsrisiko für Mutter und Kind, als schwere Belastung für die Entwicklung der Eltern-Kind-Interaktion und als gravierender Fehler in der Entwicklung der modernen Gesellschaft. Zwar lernen Babys rasch, doch die Hoffnung, dass dieses Lernen wünschenswert sei, scheint sich als irrig herauszustellen. Eine der wichtigsten Aufgaben der Betreuer in der Neugeborenenperiode ist es daher, Rahmenbedingungen mit auf zu bauen, damit Mutter und Kind (und Vater) jene Interaktionen lernen, die eine friedliche Säuglingszeit mit erfolgreichem Langezeitstillen ohne mütterliche Erschöpfung ermöglichen. Die Synchronisierung der mütterlichen und kindlichen Schlafrhythmen, die nur in den ersten postpartalen Tagen leicht erfolgen kann, erfordert Co-Sleeping von Anfang an. Säuglingszimmer, in denen nächtens alleingelassene Kinder dutzendweise brüllen (11), werden hoffentlich bald der Vergangenheit angehören. Baby-gesteuertes Stillen erfordert Co-Sleeping - da sind sich alle Babys einig.

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