Co-Sleeping - oder wo schläft das Kind?

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Fast alle Eltern fürchten sich vor den so genannten negativen Baby-Effekten. Brüllende Babys und durchwachte Nächte, kranke Kindern und genervte Eltern gelten schon fast als "normal". Dass diese Effekte jedoch keineswegs naturgegeben sind, sondern praktisch immer Folge von Erfahrungen in der frühen Postpartalzeit sind, wird noch immer nicht ausreichend berücksichtigt trotz vielfacher Erkenntnisse über diese wichtige Periode (1,2).

Drei Faktoren haben dazu geführt, dass wir uns neuerdings mit heftigen Diskussionen der Frage stellen, wo das Neugeborene schlafen sollte. Das sind erstens neue Erkenntnisse über das Phänomen des Krippentods oder Plötzlichen Kindstods (SIDS), zweitens die zunehmenden Einsichten in die Denkweisen der so genannten Evolutionsmedizin, und drittens die wachsende Anerkennung des evidenzbasierten Denkens, das seit mehreren Jahren die medizinische Beratungspraxis beeinflusst, ja, revolutioniert hat - vor allem in angelsächsischen Ländern. Alle drei Phänomene haben dazu geführt, dass wir zunehmend hinterfragen, wie wir mit Neugeborenen umgehen: Warum wir welche Maßnahmen durchführen, was die wissenschaftliche Basis unseres Handelns sei, und ob wir die potenziellen Folgen unserer Empfehlungen ausreichend berücksichtigen bzw. berücksichtigt haben?

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