Sternenkinder - Eine schöne Geburt

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Eine schöne Geburt

Es gibt wohlüberlegte und gut erprobte Rahmenbedingungen, wie diese Geburten und die Zeit danach gestaltet werden sollten, um den Müttern und Vätern die oft schwerste Zeit ihres Lebens zu erleichtern. Praktische Anwendung finden sie jedoch nur teilweise in manchen Geburtskrankenhäusern. Viele Mütter sind nach ihrem Geburtserlebnis stattdessen tief unglücklich und erfahren erst im Nachhinein von anderen Betroffenen, wie es hätte sein können. Es bräuchte unbedingt mehr ausgebildete Hebammen und ÄrztInnen, die genau wissen, was sie tun müssen. Die Eltern stehen unter Schock, können ihre Gedanken und Bedürfnisse selbst kaum artikulieren. Das professionelle Team muss hier aktiv werden und Anleitung geben.

Im ersten Schock ist es undenkbar: Mein Kind „normal“ zur Welt bringen, stundenlange Wehen, Blut und Tränen und schließlich ein totes Kind im Arm halten, oder eines, das in meinen Armen stirbt. Nicht auszuhalten. Manche Frauen entscheiden sich deshalb für einen Kaiserschnitt und gegen Kontakt. PsychologInnen aber empfehlen die „natürliche“ Geburt: Der Geburtsvorgang sei sehr wichtig fürs Abschiednehmen. Diese wenigen Stunden mit dem toten Kind sind die einzigen, die Eltern haben. Es ist alles, was bleibt. Dieses Bild vom Kind ist das einzige, das es jemals geben wird. Diese Berührungen, diese Küsse bleiben die einzigen und letzten. Deshalb schildern Eltern diese Stunden der Geburt bzw. mit ihrem Kind oft als wunderschön – auch wenn das zuvor nicht vorstellbar war.

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