Erste Beikost - Was soll mein Baby nicht essen?

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Eine frühere Empfehlung lautete, allergene und glutenhaltige Lebensmittel im ersten Lebensjahr zu meiden. Diese Empfehlung gilt als überholt. Wichtig ist nur, dass während der Einführung von allergenen oder glutenhaltigen Lebensmitteln noch gestillt wird. Siehe dazu auch: Stillen, Beikost und Allergievorbeugung

Dennoch gibt es einige Lebenmittel, die Babys nicht bekommen sollten.

Ganz wichtig ist es, Honig im ersten Lebensjahr zu meiden! Honig kann bei Säuglingen eine schwere Vergiftung, den so genannten Säuglingsbotulismus hervorrufen. In den USA ist auch der Ahornsirup als Ursache für den Säuglingsbotulismus bekannt.  Dabei kommt es zunächst zu einer Lähmung des Darms die dann langsam den gesamten Organismus befällt. Nach einer Verstopfung kommt es zu Schlucklähmung, Sehstörungen, Muskelschwäche in Armen und Beinen, Halteschwäche des Kopfes und schließlich zur Atemlähmung.

Das Botulinumtoxin, das von den Bakterien gebildete Gift, wird bei höheren Temperaturen abgetötet daher sind Kekse mit Honig relativ unbedenklich.

Überflüssig und schädlich ist Zucker. Obwohl Muttermilch Zucker (Milchzucker) enthält, ist es nicht ratsam zusätzlichen Zucker zu verwenden. Der Zuckerkonsum fördert Karies und belastet die Bauchspeicheldrüse unnötig. Außerdem werden zum Abbau von Zucker Vitamine der B-Gruppe (z. b. Vitamin B1, ist besonders wichtig für Nerven, Herz und Muskeln) verbraucht, weswegen Zucker auch als Vitamin-B-Räuber bezeichnet wird. Zucker enthält nur leere Kalorien und keine Mineralstoffe. Es ist dabei vollkommen egal, welcher Zucker genommen wird. Zuckerarten sind an der Endung -ose zu erkennen.

Schädlich ist ebenfalls Salz, da es die Nieren eines Babys belastet. Der natürliche Salzgehalt im Gemüse reicht vollkommen aus. Gewürze sollten sparsam verwendet werden, da die Geschmacksnerven der Babys sehr empfindlich sind.

Rohes Fleisch und roher Fisch sollte nicht gegeben werden, da eine Salmonellenvergiftung für Kleinkinder noch gefährlicher ist als für Erwachsene.

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