Erste Beikost - Wie und wann füttere ich zu?

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Wie füttere ich zu?

Die Beikost sollte spielerisch, ohne Zwang und zunächst immer nach dem Stillen angeboten werden. Bis zur Vollendung des ersten Lebensjahres sollte Muttermilch die Hauptnahrungsquelle des Kindes bleiben und darüber hinaus weiterhin nach Bedarf angeboten werden. Das Baby sollte selbst entscheiden, ob und in welchen Mengen es die angebotene Nahrung es zu sich nehmen möchte.

Idealerweise werden Muttermilchmahlzeiten nicht ersetzt, sondern ergänzt, bis das Kind von sich aus auf die Muttermilch verzichten kann. Muttermilch optimiert mit ihren Bestandteilen die Aufnahme wichtiger Vitamine und Nährstoffe der Beikost und erleichtert zudem die Verdauung.

Für Kinder, die mit künstlicher Säuglingsmilchnahrung ernährt werden, gilt hier eine Ausnahme: Da das Calcium in der Säuglingsmilchnahrung wie in Kuhmilch die Eisenaufnahme hemmt, sollten in diesem Falle die milchfreien Mahlzeiten innerhalb eines absehbaren Zeitraums vollständig ersetzt werden, d.h. es sollte keine künstliche Milchnahrung als "Nachschlag" gegeben werden. Auch sollten "Flaschenkinder" in der Regel nicht zu lange ausschließlich mit künstlicher Milchnahrung ernährt werden. Dadurch kann es leicht zu einem Eisenmangel kommen. Doch auch für nicht gestillte Kinder gilt die Empfehlung, Beikost erst nach 6 Monaten einzuführen.

Wann füttere ich am besten zu?

Die Tageszeit spielt keine Rolle. Es sollte eine Zeit gewählt werden, in der das Baby gut gelaunt und ausgeschlafen und die Mutter frei von jedem Zeitdruck ist. Eher ungeeignet sind die Abendstunden, denn mögliche Unverträglichkeiten fallen so in die Nacht, stören den Schlaf unnötig oder werden gar übersehen.

Günstig ist es, direkt nach der Beikost eine Stillmahlzeit anzubieten.

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