Triple P – Kritisch betrachtet

Schon seit einiger Zeit bemängeln Erziehungsexperten, dass vielen Eltern die Kompetenz fehle, ihre Kinder richtig und gut zu erziehen. Verantwortlich dafür könnte sein, dass die meisten Erwachsenen Alltag mit Kindern kaum kennen – erst dann, wenn sie selbst Kinder haben, ändert sich das. Früher wuchsen die Kinder im Rahmen von Großfamilien auf. Ältere Geschwister, jüngere Onkel und Tanten übernahmen Erziehungs- und Betreuungsaufgaben und wuchsen so allmählich in die Rolle der späteren Eltern hinein. Manche fordern gar einen "Elternführerschein", ohne den es keine finanzielle Unterstützung vom Staat geben solle. Aber auch viele Eltern fühlen sich überfordert: Sie wollen anders erziehen als die ältere Generation, antiautoritär soll es aber auch nicht sein. Den goldenen Mittelweg zu finden, erweist sich aber im Familienalltag oft als schwer. So ist es also kein Wunder, dass Elternkurse immer beliebter werden. Sie werden angeboten von den Kirchen, Volkshochschulen, Familienbildungsstätten.
Bekannt sind hierbei der Kurs "Starke Eltern – starke Kinder" des Deutschen Kinderschutzbundes und Triple P (das steht für "Positive Parenting Program"). Um letzteren soll es hier gehen, denn die dort vermittelten Methoden sind nicht unumstritten.

Weitere Informationen

Diese Website verwendet Cookies, um Ihren Besuch möglichst benutzerfreundlich zu gestalten. Durch die weitere Nutzung stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen Ok