Rabeneltern-Blog

Die magischen Fähigkeiten von Eltern

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Ich bin der festen Überzeugung, dass ich, seit ich Mutter bin, magische Fähigkeiten entwickelt habe. Translocation. Jawoll! Ich kann auf magische Weise Dinge herbeirufen! Kein Witz! Tagtäglich erscheinen Dinge, die vorher nicht da waren allein dadurch, dass ich existiere. Das neueste Beispiel:

Heute kam mein jüngeres Kind wutentbrannt aus dem Hort: "Mama, ich hätte heute die Sonnencreme im Hort gebraucht!“

Ich: “Die hast du doch gestern in deine Büchertasche gesteckt?“

Kind: “DA IST SIE ABER NICHT MEHR!1!!!111!!!!“

Ich: „Hast du sie gestern noch mal raus genommen?“

Kind: “NEEEEEIIIIN!!!!11!!1!“

Ich klappe die Büchertasche auf und sehe das da:

 


Sonnencreme

 

 

 

Allein mein Handeln hat dazu geführt, dass auf magische Weise die Sonnencreme sehr offensichtlich im Schulrucksack lag. Kann ja nicht anders sein, oder?

Ich habe oft Gelegenheit, diese Fähigkeit zu erproben. Täglich. Sehr klassisch ist auch das Sportsachen - Kontinuum. Trikots existieren bei uns in verschiedenen, nicht allen zu jeder Zeit zugänglichen Dimensionen. Kind sucht schon fast verzweifelt nach frischen Sportsachen. Auf meine Frage, ob es denn seine Wäsche aufgeräumt habe, kommt ein „Ja!“ Dann muss das Sportzeug ja im Schrank liegen. TUT ES ABER NICHT! Mama kommt seufzend ins Zimmer und die Dimensionen passen sich wieder an – zack bumm, Sportzeug ist genau da, wo es sein sollte.

Lego ist auch gut für tägliche Dramen: „Maaaama! Ich brauche genau dieses rote Teil mit einer Noppe und in rund! Ich habe üüüüüberall gesucht, ich finde es einfach nicht!“ Mama kommt, tritt direkt drauf und Kind ist glücklich. Also nicht wegen des Drauftretens.

Kennt ihr das? Habt ihr auch eine so machtvolle magische Aura wie ich? Leider ist das auf Gegenstände der Kinder beschränkt. Ich habe es getestet: Ich habe meine Kinder gebeten, einen 20-Euro-Schein aus dem Geldbeutel zu holen, den ich verzweifelt suchte. Der ist leider nicht erschienen, noch nicht einmal als auch ich nochmal nachgesehen habe.

 

 

Wenn es kracht

dunklewolkenManchmal kracht es so richtig. Oft kommt es aus dem nirgendwo. Ich sage nur: "Nein, du kannst jetzt nicht fernsehen, du musst jetzt zur Schule." Und auf einmal habe ich ein tobendes Rumpelstilzchen vor mir stehen. Aus eigener leidvoller Erfahrung weiß ich, was dann nicht hilft - selber toben. Die Energien krachen aufeinander, keine Lösung in Sicht.
Was eigentlich nötig wäre, ist, sich wieder mit dem Kind zu verbinden. Folgende Fragen und Sätze können dabei helfen:

Topqualifiziert

daily essentials

"Wir stellen grundsätzlich keine Mütter ein." So unverhohlen hört frau es selten, aber auch, wer die Kinder im Lebenslauf nicht erwähnt und keine größeren Lücken in der Arbeitsbiographie hat, bekommt die Fragen im Vorstellungsgespräch zu hören: Wie sie das denn mache mit den Kindern. Ob die dann in einer Betreuung wären. Ob sie das zeitlich denn schaffen würde. Wer denn dann auf die Kinder aufpassen würde.

Equal was?

care

Equal Care Day. Heute ist Equal Care Day.

Care – das ist Fürsorge. Das ist aber auch Arbeit. Echte Arbeit, wie jedeR weiß, der oder die schon mal mehr als ein paar Stunden auf Kinder aufgepasst hat oder nach der bezahlten Arbeit noch die unbezahlte Arbeit zu Hause erledigt.

Ab sechs Monaten

altersangabeAls mein erstes Kind fast sechs Monate alt war, habe ich mich mächtig beeilt, ihm diese Stoffwürfel zu besorgen, bei denen als Altersangabe "ab sechs Monaten" angegeben war. Wenn ich da heute dran denke, kann ich erstmal nicht aufhören, über mich zu lachen. Ich hatte es so eilig damit!

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