Linsenbraten

Zutaten für 4-5 Personen

Für den Braten
600g Linsen
3 Esslöffel Leinsamen
9 Esslöffel Wasser
3 Knoblauchzehen
3 Zwiebeln
2 Karotten
1 Apfel
50g getrockenete Tomaten
200g Semmelbrösel
1 Teelöffel Thymian
Salz und Pfeffer nach Belieben
1 Teelöffel frische Petersielie
Öl zum braten

Für die Beilagen
Möhren
Öl/Margarine
etwas Wasser
Salz, wer möchte auch Zucker

und entweder
1 großes Glas Rotkraut
nach Geschmack dazu ein kleiner Apfel und/oder ein paar Gewürznelken und/oder Wacholderbeeren.

oder
200-300g Pilze
Pflanzensahne nach Gefühl
1 kleine Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
Salz, Pfeffer

Zubereitung
Der Braten:
Die Linsen nach Packungsanleitung weich kochen und etwas abkühlen lassen. Ich habe sie bei meinem ersten Versuch zu knackig gelassen, dadurch wurde der Braten arg trocken.

Das Leinsamenmehl mit dem Wasser vermengen und beiseite stellen.

Die Zwiebeln würfeln und in Fett anbraten. Die Tomaten währenddessen hineinschnipseln (geht gut mit einer Schere!), zum Schluss den Knoblauch kleinhacken oder quetschen und noch kurz mitbraten. Die Herdplatte kann dafür schon aus sein. Der Knoblauch sollte nicht anbrennen, nur etwas Schärfe verlieren und sein Aroma schön entfalten.

Die 2 Karotten und den Apfel (schälen und) grob raspeln und zu den Zwiebeln geben.

Die Linsen, die Semmelbrösel und den Leinsamenbrei ebenfalls dazu geben. Den Leinsamenbrei ggf. etwas in Stücke zupfen. Alles gut miteinander vermischen/verkneten. Hierfür ggf. Zutaten in eine Schüssel geben, um sich nicht an der heißen Pfanne zu verbrennen.

Eine Form einfetten und die gesamte Masse da hineingeben. „Für Original“ verwendet man eine Kastenform, hatte ich aber nicht, in meiner runden Keramikform hat es auch geklappt.

Bei 180 °C Heißluft ca. 1 Stunde backen. Falls er nach der Hälfte der Zeit schon dunkel wird, kann man ihn mit Alufolie abdecken, das hilft etwas gegen zu starkes Bräunen, finde ich.
Den Braten aus der Form lösen und kurz etwas abkühlen lassen.
Mit einem scharfen Messer in Scheiben schneiden und servieren.

Die Beilagen:
Ehe der Braten fertig wird, mit den Beilagen beginnen:

Die Zwiebel würfeln und anbraten, die Pilze kleinschneiden und in der Pfanne mitbraten. Wenn euch die Farbe der Pilze gefällt (da gibt es ja unterschiedliche Präferenzen, manche braten sie, bis sie klein und braun sind, andere wollen sie lieber halb roh), den gequetschten Knoblauch dazu geben und mit Pflanzensahne aufgießen. Etwas rühren und köcheln lassen, aber nicht zu lange, sonst reduziert ihr die Sahne zu weit.

Die Möhren in Scheibchen schneiden und mit etwas Wasser und Fett und je einer Prise Salz und ggf. einer Prise Zucker in einem Topf dünsten, bis sie euch die Konsistenz gefällt.

Das Rotkraut erhitzen, dazu nach Geschmack ein Äpfelchen reinreiben und/oder ein paar Gewürznelken oder Wacholderbeeren mitkochen. Die Nelken kommen nach Möglichkeit hinterher wieder raus (mitessen sollte man sie jedenfalls nicht), der Apfel bleibt drin, bei den Wacholderbeeren ist es Geschmacksache.

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