Wie warne ich mein Kind vor sexuellen Übergriffen?

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Positive Anweisungen sind besser abrufbar als negative. Also statt "geh nie mit jemandem einfach mit" ist es besser zu sagen "wenn jemand möchte, dass du mitgehst, lauf einfach weg".

Das Kind muss wissen, wo es Hilfe findet. Es hilft, seine gewöhnlichen Wege mit ihm durchzugehen und zu besprechen, wohin das Kind gehen kann im Falle eines Falles: "Wenn du Hilfe brauchst, guck mal, hier ist die Bäckerei/die Bücherei/das Rathaus/der Blumenladen/..., dort kannst du hingehen."

Dem Kind beibringen, Distanz herzustellen!

KleineRübe: Als Reaktion auf jemanden, der auf der Straße zudringlich wird: Immer siezen! (Das gilt für Erwachsene genau wie für Kinder.) Wenn ein Kind schreit "Lass mich los ich geh nicht mit!" Dann denken zu viele "Och das ist der Papa/die Mama, das Kind hat ne Trotzphase." Immer "Lassen SIE mich in Ruhe, ich kenne SIE nicht!"

dicke Bohne: Wir haben auch darüber gesprochen, wie geschickt Erwachsene versuchen, Kinder in ein Gespräch zu verwickeln - der Tochter einer Bekannten ist es passiert, dass jemand ganz freundlich fragte, dass das doch ihr Wendy-Heft sei und sie es gerade verloren hätte, oder? Erst als er nicht locker ließ, wurde es der Achtjährigen nach einer Weile unheimlich und sie rannte weg. Ich habe unserer Tochter gesagt, sie solle in so einer Situation unbedingt so laut wie möglich reden, damit auch evtl. umstehende Passanten wissen, dass die Person keineswegs zu ihr gehört.

 

Geheimnisse sind nur o.k., wenn es gute Geheimnisse sind und das Kind sich mit ihnen wohlfühlt. Schlechte Geheimnisse, die drücken und ein blödes Bauchgefühl machen, dürfen IMMER erzählt werden. 

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