"In der Schwangerschaft darf beim Zahnarzt weder geröntgt noch betäubt werden"

Ideal wäre es, vor einer Schwangerschaft das Gebiss gründlich sanieren zu lassen. Wenn das nicht der Fall war und in der Schwangerschaft Zahnprobleme auftauchen, sind die Zahnschmerzen schon schlimm genug. Viele Schwangere erhalten dann aber auch keine adäquate Behandlung, weil der Zahnarzt sowohl eine Röntgenuntersuchung als auch eine Betäubung vor Behandlungsbeginn bei einer Schwangeren nicht durchführt.

Dabei sind Röntgenuntersuchungen bei entsprechender Indikation und Schutzmaßnahmen durchaus erlaubt, wenn nur gezielt ein Zahn geröngt wird. Die Strahlenbelastung im Bauchbereich entspricht dabei noch nicht einmal der normalen täglichen Strahlenaufnahme. Auch eine lokale Betäubung kann durchgeführt werden, es gibt neben kontraindizierten Narkosemitteln auch solche, die in der Schwangerschaft verwendet werden dürfen. Eine schmerzhafte Behandlung ohne Betäubung setzt das ungeborene Kind zudem hohen Dosen an Adrenalin aus.
Wir empfehlen zur genaueren Information die Webseite schwangerschaft">Zahnwissen.de  und, falls nötig, einen Arztwechsel. Keine Schwangere muss Zahnbehandlungen ins Blaue, ohne Kontrolle, ob der richtige Zahn behandelt wird, und ohne Betäubung über sich ergehen lassen.

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