Ein geplanter Kaiserschnitt wird am besten zwei Wochen vor Termin gemacht

In vielen Kliniken ist es üblich, einen geplanten Kaiserschnitt zwei Wochen vor dem errechneten Entbindungstermin anzusetzen. Vorausgesetzt wird dabei, dass es für das Kind keinen Unterschied macht, ob es diese letzten Wochen noch im Bauch reift oder nicht.

Etwas eher geboren zu werden ist für die Kinder jedoch nicht von Vorteil, von Notfällen wie etwa einer Gestose natürlich abgesehen. Eine Beendigung der Schwangerschaft vor der 40. Woche (39+0) geht mit einem erhöhten Risiko einher, dass das Kind nach der Geburt beeinträchtigt ist. Der Verzicht darauf, geplante Kaiserschnitte deutlich vor Termin anzusetzen, senkt den Anteil der Neugeborenen erheblich, die intensivmedizinisch versorgt werden müssen.

Auch bei einem geplanten Kaiserschnitt ist es in der Regel möglich und angeraten, den natürlichen Wehenbeginn abzuwarten.

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