Erziehen ohne Strafe ist gleichbedeutend mit ewigen Diskussionen und Grenzenlosigkeit

Es scheint, dass es nur zwei Möglichkeiten des Zusammenlebens mit Kindern gibt: Entweder haben die Eltern eine harte Hand und regieren im Kinderzimmer knallhart durch - oder sie säuseln ihr Kind nur sachte an, egal wie es sich aufführt. Jedenfalls drängt sich dieser Eindruck auf, wenn man den Vertretern strikter Regeln, unumstößlicher Konsequenz und empfindlicher Strafen Glauben schenkt - als ob es zwischen harter und strafender Erziehung und wachsweichem Gesäusel, das Kinder grenzen- und orientierungslos lässt, keinerlei Abstufungen gäbe.
Dabei gibt es diese Abstufungen selbstverständlich. Eltern können ihren Kindern klarmachen, wenn diese Grenzen überschritten haben, ohne sie zu strafen und damit zu demütigen und zu beschämen. Eltern müssen für ihre Kinder greifbare Gegenüber sein, die ihren Kindern soziales Lernen ermöglichen, indem sie ihre eigenen Grenzen wahren, diejenigen der Kinder achten, nach Streit fähig zur Versöhnung sind und mit den Kindern gewaltfreie Konfliktlösung einüben.

Du findest einige Anregungen hier: Brauchen Kinder Grenzen? und hier: Alternativen zur Bestrafung

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